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Als selbsternanntes Landei hat man es im Großstadtdschungel leider so gar nicht leicht. Immer wieder wird man vor neue Aufgaben gestellt, oder man sieht Dinge die man erstens einfach nicht glauben kann und die einem zweitens auch niemand von zu Hause glauben wird. Mir ist das nur zu oft schon so gegangen, und deshalb habe ich beschlossen meine Beobachtungen niederzuschreiben, um an ein breites Forum heranzutreten. An all die denen ihre Zuggeschichten auch einfach nicht geglaubt werden, weil ihre Bauernfreunde das geliebte kleine 500 Seelendorf nur ungern verlassen. „Öy, wenn überhaupt gehen wa‘ Wochenende N8rausch Junge, oder Scheunenparty im Dorf nebenan, da können wa‘ wenigstens nach Hause laufen.“ Ja so oder so ähnlich spielt sich das bei der Dorfjugend nun mal ab. Leider muss ich mich auch zu der Dorfjugend dazuzählen, es führt kein Weg daran vorbei. Aufgewachsen in, ja wie gesagt, einem 500 Seelendorf, in dem der Altersdurchschnitt locker über 70 lag, hatte ich eine wohlbehütete Kindheit mit allem drum und dran. Von der Großstadt hatte ich nur wilde Geschichten gehört, genau solche Geschichten, die ich jetzt erzählen kann. Aber um zu verstehen, warum mich diese Dinge so schockiert haben, muss ich eventuell noch mehr über meine Kindheit erzählen, damit du also der Leser versteht, dass ich in der Tat sehr naiv war bevor ich mich in den Großstadtdschungel begeben habe. Mit 7 Jahren sind wir in ein kleines Dorf namens Liebshausen gezogen, ja wie der Name verspricht, ist die Liebe da nur so die Straßen runtergeflosssen. Als Kind war es ein absoluter Traum dort aufzuwachsen, jeden Mittag habe ich mich mit meiner besten Freundin getroffen und wir haben Unfug getrieben. Ob es nun gut gemeinte Klingelstreiche bei alten Menschen waren, denen wir nur einen Blumenstrauß auf der Fußmatte hinterlassen wollten, die uns dann aber trotzdem durch den ganzen Ort gejagt haben. Oder ob wir von den höchsten Bäumen die wir gefunden haben in Hecken gesprungen sind. Ja, mittlerweile weiß sogar ich dass das lebensgefährlich war. Aber no risk no fun das ist mein Motto. Ich habe eine große Schwester, die schon damals immer auf mich aufgepasst hat und einen kleinen Bruder, den ich wirklich gequält und ausgenutzt habe als mein kleiner Diener rückblickend. In unserem Haus hatten wir immer die Regelung, dass man nur eine halbe Stunde Fernsehen darf am Tag, die haben meine Schwester und ich aber geschickt umgangen und konnten so all unsere Lieblingsserien tagtäglich schauen. Unser tägliches Fernsehprogramm war außerordentlich vielfältig und reichte von den Dinos über Pokemon bis hin zu Darkwin Duck. Wir haben wirklich alles geschaut, nur eben keine Nachrichten. Vielleicht hätte ich das spätestens ab dem Pubertätsalter mal tun sollen, dann wäre ich nicht so naiv gewesen. Naja wie auch immer, einen Freund hatte ich erst im zarten Alter von 18 Jahren, vorher waren Männer tabu, also bestand auch an dieser Front keine Gefahr, dass Papas kleiner Engel mit der harten Realität konfrontiert werden könnte. Du siehst, alles in allem, muss ich all diese Dinge die ich dir noch schildern werde komisch finden. Ja , ich habe keine andere Wahl gehabt.


 

Alter: 8
 



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Breakfast at.. McDonalds..

Audrey Hepburn war schon immer mein großes Vorbild. In ihrer Rolle als Holly Golightly war sie einfach überragend, und seit ich diesen Film das erste Mal gesehen habe, wusste ich, mir geht es ganz genauso.

Seit Jahren bin ich auf der Suche nach meinem persönlichen Paul... gefunden habe ich ihn bisher nicht. Wir die Generation Beziehungsunfähig, die Generation die immer auf der Suche nach etwas besserem ist.. kein Wunder, dass wir nicht glücklich werden, kein Wunder, dass niemand seinen Paul oder seine Holly findet.

Wer hat nicht schon mal Apps wie Tinder oder Co benutzt, um dann doch vielleicht den Einen oder die Eine zu finden?! Erfolgreich? Wahrscheinlich nicht. Belanglose Geschichten die zu nichts führen und einen im Endeffekt doch nur mit ein bisschen weniger zurücklassen, als man vorher noch besessen hatte. Oberflächliche Unterhaltungen und oberflächliche Geschichten bestimmen unsere Leben, und es scheint keinen Ausweg aus diesem Dilemma zu geben.

Auch ich tindere, ich gebe es ja zu, bisher habe ich allerdings nur Psychopathen oder Sexsüchtige darüber kennengelernt. Ob das meine Zeit wert ist? Wahrscheinlich nicht, wäre da nicht diese eine Geschichte, die mich nachhaltig aus der Bahn geworfen hat.

Ich war beruflich in einer komplett fremden Stadt unterwegs und habe dort tatsächlich meine Jugendliebe getindert. Im ersten Moment konnte ich es kaum glauben, auch im zweiten und dritten Moment nicht. Seit ich 14 bin habe ich diesen Menschen angehimmelt, ihn aber immer als komplett unerreichbar abgetan. Und dann sehe ich ihn auf einmal auf meinem Handybildschirm, wie er in die Kamera grinst, ein Grinsen was scheinbar nur mir zu gelten scheint. Und natürlich treffen wir uns, und natürlich reden wir über die Vergangenheit, und natürlich stellt sich heraus, dass wir schon immer Gefühle für einander hatten...Aber eben 10 Jahre zu spät, natürlich hält uns das nicht davon ab uns zu küssen und natürlich fahren meine Gefühle Achterbahn. Und selbst Wochen später frage ich mich.. Karma, was habe ich getan, um so etwas verdient zu haben?! Bisher habe ich keine Erklärung bekommen, weiterhin sind nur Fragezeichen in meinem Kopf. Wie soll ich mich verhalten, was soll ich tun, was hat all das zu bedeuten. Ich bin komplett überfordert, und weiß nicht was ich tun soll. Ja, im Endeffekt macht es keinen Sinn einer Jugendliebe hinterherzulaufen und ja ich steigere mich bestimmt zu sehr in diese Situation herein. Aber was soll, man tun, wenn man Abends krank allein im Bett liegt, die Gedanken eh nur um diese eine Person kreisen und man Breakfast at Tiffanys guckt. Wer würde sich da nicht fragen, ob er derjenige welche ist, mit dem ich sein wir mal ehrlich, auch zu einem "Breakfast at Mc Donalds" nicht nein sagen würde. Leider hat jeder Mensch einen Kryptonitmensch, der sobald er wieder Eintritt in das Leben einer Person erhält, alle alten Gefühle hochkommen. Alles fühlt sich an wie früher. Auf einmal sehe ich mich wieder in dem Hochzeitskleid dass ich mit 14 für unsere Hochzeit ausgesucht habe. Er mit seinen Rollerblades, typisch Skaterboy... und ich mit meinem weißen Vera Wang Kleid. Unrealistisch ich weiß... aber macht das mal meinem Herzen klar...Was würde ich für ein Frühstück bei McDonalds mit ihm tun... 

Und eventuell ist er mein Paul, und ich muss einfach nur akzeptieren, was Paul schon zu Holly gesagt hat:

"People do fall in love and people do belong to each other, because that's the only chance that anyone's got for true happiness!" -Paul Varjak

 

 

 

22.1.16 21:05


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Irgendwo muss ich ja anfangen...

Das erste Mal alleine Zug gefahren bin ich tatsächlich, als ich meinen ehemaligen Freund in, hmm sagen wir mal die Stadt hieß Braunsteig, wie einfallsreich von mir, besucht habe. Auch wenn ich mich an keine dubiosen Zwischenfälle auf dieser Fahrt erinnern kann, bin ich mir sicher, dass die deutsche Bahn mich nicht im Stich gelassen hat, und sich irgendetwas total groteskes ereignet hat. Nunja es war nicht so grotesk, dass ich mich jetzt noch dran erinnern könnte. Jedoch erinnere ich mich noch an einige andere Begebenheiten, ach ihr Deutschen, ihr enttäuscht mich nie mit eurem wundervollem Wahnsinn und den schrägen Outfits. An dieser Stelle auch ein herzliches Dank an alle meine unfreiwilligen Darsteller, ohne eure Inspiration würde ich diese Story hier jetzt gar nicht aufschreiben können.

Ich bin mit meinen zarten 18 Jahren sofort von zu Hause ausgezogen, zum großen Schock meiner Mutter. An dieser Stelle ein fettes Sorry an meine geliebte Mutter. Ich musste einfach auf eigenen Beinen stehen. Ich bin also in eine kleine Stadt in der Nähe meines Zuhauses gezogen, nennen wir die Stadt einfach mal Bad Leuznach. Ich dachte ja immer in kleinen Städten gibt es nicht so viele Freaks, aber wir hier in Bad Leuznach haben davon mehr als genug. Ich erinnere mich noch wie als wäre es erst gestern gewesen, als mein Bruder und eine Freundin von mir bei mir geschlafen haben, und wir haben aus dem Fenster geschaut, und das Spektakel was sich uns da geboten hat, war unglaublich. Ein netter doch schon leicht verstrahlter Mann namens Michael war mit seinem Kollegen unterwegs, der noch verstrahlter war als der gute Mike. Erst beobachteten wir wie die beiden, laut grölend sich die Straße hochschleppten in Richtung Sparkasse. Das obszöne Gespräch sollte ich an dieser Stelle, eventuell exemplarisch wiedergeben. Michael: „ Wow, was für ne geile Bitch du dir da klar gemacht hast Bruder, der Arsch.. ein Traum wirklich. Ich bin fast neidisch Nigger.“ Sein Freund: „ Yo Bro, ich weiß man heftig richtig heftig. Aber jetzt lass mal heim bisschen was rauchen yo.“ So sahen wir die beiden Freunde dahingehen, trauernd, dass wir sie eventuell nicht mehr wiedersehen werden. Aber falsch gedacht, Gott sei Dank! Denn nicht einmal eine halbe Stunde später hörten wir ein sehr undeutliches aber dafür umso lauteres „Michaaaaeeeell!“ Natürlich rannten wir sofort zum Fenster, um das Spektakel miterleben zu können. Da sahen wir auch schon, wie Michaels guter Freund lattenstramm die Straße runterrannte und, dumm für ihn, gut für uns, mit vollem Karacho über seine eigenen Füße gestolpert ist und eine erstklassige Gesichtsbremse hingelegt hat. Unser Gelächter hätte nicht größer sein können, da lag nun Michaels Freund, der der die heiße Braut aufgerissen hat und gab leise Schmerzensbekundungen von sich. Aber nicht einmal 5 Minuten später war der gute schon wieder topfit und lief schreiend die Straße weiter entlang. Da es der arbeitenden Gesellschaft schnell zu bunt wurde, hörte man bald verärgerte Rufe aus diversen Fenstern, die den armen Mann aufforderten sofort leise zu sein. Der reagierte darauf nur mit Buhrufen und Beschimpfungen, weshalb die Leute schnell aufgaben. Der gute Mann fiel noch ein paar Mal ziemlich heftig hin, und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mir nicht ein kleines bisschen Sorgen um ihn gemacht hätte. Aber er war wie ein kleines Stehaufmännchen, ihn konnte man einfach nicht klein kriegen. Irgendwann ist er schließlich endgültig verschwunden gewesen, und ich kann nur hoffen lieber Freund von Michael, dass du Michael wiedergefunden hast und dass du die geile Schnitte wenigstens noch knallen konntest.

18.10.15 17:33





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